Diskriminieren? Wir doch nicht Politische Bildung auf dem Prüfstand.

Beschreibung

Diskriminieren? Wir doch nicht Politische Bildung auf dem Prüfstand.

Sendeverantwortung: Julia Quaas

Auf den ersten Blick mögen Sexismus und Rassismus als voneinander unabhängige Probleme erscheinen. Beide Diskriminierungsformen sind jedoch miteinander verwandt und eng verwoben. Inwieweit wird diese Mehrfachdiskriminierung bzw. Intersektionalität bereits in der Bildungsarbeit beachtet?

„Intersektionalität beschreibt – kurz gefasst – die Überschneidung mehrerer Differenzen und Diskriminierungsformen, etwa Rassismus und Sexismus. Die verschiedenen Kategorien werden dabei nicht einzeln betrachtet, sondern ergeben zusammen eine eigene Diskriminierungserfahrung.“[1]

Peggy Piesche führt in das Thema Mehrfachdiskriminierung in Bezug auf Rassismus und Sexismus ein. Anschließend diskutieren die Gäste das Thema Intersektionalität in der (politischen) Bildungsarbeit auf bundes-, regionaler und lokaler Ebene.

Gäste:

  • Peggy Piesche: Bundeszentrale für politische Bildung, Fachbereichsleiterin „Politische Bildung und plurale Demokratie“ - Standort Gera. Diversität, Intersektionalität und Dekolonialität.
  • Mamad Mohamad: Geschäftsführer des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.

  • Jenny Patzer: RATS – Kulturzentrum Obhausen im Saalekreis. Aktiv gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

  • Moderation durch Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß: Professor für Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung an der Hochschule Merseburg

 

[1] Samuelis, Theresa. 2017. Intersektionalität und Diversität: Drei Thesen aus der Bildungsforschung. Bpb. kurzelinks.de/dv3y (externer Link)